Ernährung

Allgemeine Richtlinien für eine gesunde Ernährung

 

1. Von dem Richtigen wenig Essen

2. Wenig tierisches Eiweiss (relativ gesunde Menschen sollten nicht mehr als 3-5 Portionen tierisches Eiweiss pro Woche zu sich nehmen)

3. Möglichst wenig Brot (verschleimt den Organismus)

3. Getreide ˆvon Ausnahmen abgesehen- als Vollkorngetreide verwenden in Form von Müsli oder Brei

5. Viel frisches Gemüse, Salat und Obst

6. Samen und Nüsse nach Verträglichkeit

7. Wenig Fett, möglichst nur kaltgeschlagenes Öl, sehr wenig Butter

8. Wenig Salz

9. Kein Zucker, dafür aber Honig

10. Selten Alkohol

11. Keinen Kaffee, wenig schwarzen Tee, dafür aber grünen Tee

12. viel frisch gepresste Säfte

13. nicht zuviel trinken ( 1l-1,5l pro Tag sind genug)

14. Lebensmittel der Jahreszeit und aus derselben Klimazone verwenden, in der man lebt

 

1. Wenig tierisches Eiweiss
Tierisches Eiweiss, besonders Fleisch, wird durch Gärung und Fäulnis im Organismus verdaut. Diese Fäulnisprodukte führen zu Sauerstoffmangel im gesamten Organismus. Die Entstehung von Krebs wird dadurch begünstigt, ebenso Arteriosklerose oder ernsthafte Störungen im Darm und in der Leber. (Verschleimung des gesamten Organismus).
Vor einigen Jahren wurde eine Richtlinie gegeben, pro Kilogramm Körpergewicht 1g tierisches Eiweiss pro Tag zu verzehren. Zum Glück wurde dies wenigstens in letzter Zeit reduziert. Amerikanische Forscher sagen zum Beispiel, bereits 2,5 ˆ 8% der gesamten Tageskalorienzufuhr reichen völlig aus. Ein Beispiel aus der Natur beweist diese These. Innerhalb der größten Wachstumsphase des Menschen als Baby (innerhalb von 6 Monaten verdoppelt sich das Geburtsgewicht) wird das Baby nur von der Muttermilch genährt. Diese enthält aber nur drei Prozent Proteine des täglichen Kalorienbedarfs. Es ist also möglich in der größten Wachstumsperiode des Menschen nur mit relativ wenig tierischen Eiweiss sehr gut auszukommen. Wenn also schon bei extrem starken Belastungen 3% genug sind, muss der Bedarf bei normalen Belastungen an Proteinen deutlich darunter liegen. Aber eigentlich ist tierisches Eiweiss nicht notwendig für den menschlichen Körper. Alle notwendigen Bausteine setzt er sich aus den einzelnen Teilen in der Leber selber zusammen. In Gemüse und Getreide befindet sich Eiweiss. Dass genügt.

1.1. Vitamin B12 ˆMangel?
Auch das Argument, dass durch rein vegetarische Nahrung ein Mangel an Vitamin B12 entstehe, ist nicht richtig. Während man normal den Bedarf von Vitaminen in tausendstel oder millionstel Gramm ausdrückt, wird das Vitamin B12 in millliardstel Gramm gemessen. Diese geringe Menge wird bereits von der Mund- und Darmflora beim Menschen (auch bei Tieren) selbst produziert. Darüber hinaus wird diese unendlich kleine Vitaminmenge im Pflanzenreich zur Verfügung gestellt, besonders in Form von mikroskopisch kleinen Bodenpartikeln, die an Gemüse aus dem Garten haften, oder in Form von Gärungsprodukten, wie sie bei der Herstellung bestimmter Sojaprodukte auftreten.

1.2. Pestizide und Medikamente in tierischen Produkten
Die massive Erhöhung des Verbrauchs an tierischen Eiweiss ist mit ein Grund für die Verschlechterung der gesundheitlichen Situation der Menschen. Wenn man schon tierisches Eiweiss isst, dann sollte man Schweinefleisch, Fleisch und Geflügel aus Massentierhaltung und Fleisch von solchen Tieren, die nicht artgerecht gehalten wurden und mit Hormonen und ähnlichen Beigaben gefüttert wurden meiden. Es ist den wenigsten bekannt, dass z.B. in den USA die Menschen nur 10 Prozent der Pestizide bei der Nahrungsaufnahme über Pflanzen, 90% aber aus tierischen Produkten aufgenommen wird. Dies liegt daran, dass die Tiere in Tierzuchthaltungen ausschließlich mit pestizidhaltigen Pflanzen gefüttert werden. Die im Tierfutter enthaltenen Gifte werden während der gesamten Lebensdauer den Tieren zugeführt, ins Gewebe aufgenommen und dort gespeichert. Das gleiche gilt für die vielen giftigen Medikamente, die die Tiere erhalten, um das Ausbrechen von Krankheiten zu unterdrücken. Diese toxischen Chemikalien werden naturnah gehaltenen Tieren niemals verabreicht und sind in diesen Mengen zweifellos für den Menschen gefährlich.
All diese Giftstoffe werden im Fleisch und im Fett der Tiere zurückbehalten. Durch die Aufnahme von Fleisch- oder Milchprodukten solcher Tiere, nimmt man konzentrierte Dosen unkontrollierter Mischungen der gefährlichsten Substanzen zu sich. Auch der psychische Stress der geschundenen Tiere wirkt sich auf den Organismus aus. Deshalb finden sich die Reste dieses Stresses in dem Fleisch der getöteten Tiere. Wurst ist aus diesen Gründen ebenso fragwürdig. Außerdem sind meistens Zusatzstoffe zum Haltbarmachen und Verändern der Farbe in Wurstwaren enthalten.


1.3. Cholesterin in tierischen Produkten
Das nächste Problem ist das zusätzliche Cholesterin, das wir über tierische Produkte (Fleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Eier) aufnehmen. Unser Körper produziert Cholesterin in ausreichender Menge selbst (500-1000mg pro Tag). Cholesterin ist als wichtiger Bestandteil der Zellmembran in jeder Körperzelle enthalten. Wenn wir tierische Produkte zu uns nehmen, nehmen wir auch das Cholesterin auf, das der tierische Körper für seine Zwecke produziert hat.
Diese 500-1000mg zusätzlichen tierischen Nahrungscholesterin kann der menschliche Organismus nur geringfügig ausscheiden. Der Großteil wird deshalb im Körpergewebe, besonders in den Arterien abgelagert. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: Der Cholesterinspiegel steigt, Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzinfarkt entstehen.

1.4. Kuhmilchunverträglichkeit
Für erstaunlich viele Menschen ist Kuhmilch ungeeignet. In dem Maße, in dem die Mütter das Stillen der Kinder reduziert haben, sind die Allergien bei Kindern stärker aufgetreten. Das hat u.a. folgenden Grund: Wenn die Muttermilch abgesetzt wird, wird sie normalerweise durch verdünnte Kuhmilch ersetzt. Rindviecher aber sind Wiederkäuer. Sie haben zwei Mägen. Der erste dient unter anderem dafür, die Vorverdauung der Milch zu leisten (Säuerungsprozess). Ein Säugling hat natürlich nur einen Magen, und der ist nicht in der Lage, die Kuhmilch ohne Probleme zu verarbeiten. Besser verträglich sind deshalb gesäuerte Milchprodukte oder Ziegenmilch und Ziegenmilchprodukte. Ziegen bekommen keinen Krebs, sie laufen meist frei herum und sie haben nur einen Magen. Ihr Milch und die Produkte daraus sind daher meist für Menschen besser verträglich als Kuhmilch und Kuhmilchprodukte.
Man kann tierisches Eiweiss durch pflanzliches Eiweiss ersetzen. Sojaprodukte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiss, ebenso Weizen und andere Getreidesorten, Hülsenfrüchte usw.
Milch kann man beim Kochen durch Sojamilch oder Reismilch ersetzen.

2. Möglichst wenig Brot
Getreide selbst hat auch einen gewissen verschleimenden Einfluss auf den Organismus. Er ist jedoch nicht so ausgeprägt wie beim gebackenen Getreide in Form von Brot., Brötchen oder Kuchen oä. Aus diesem Grunde ist es am Vorteilhaftesten, möglichst kein Brot zu essen und durch Getreidebreie, Müsli, Flocken oä. zu ersetzen.
Der Verzicht auf Brot fällt den meisten Menschen sehr schwer, weil es erstens einfacher ist, bei aufkommenden Hunger sich schnell eine Scheibe Brot zu belegen, zweitens schmeckt gebackenes Getreide meist sehr gut und drittens ist man es gewohnt.
Wenn man es nicht schafft, auf Brot zu verzichten, dann sollte man sich an folgende Regeln halten: Wenn schon Brot, dann möglichst solches ohne Backtriebmittel oder zumindest ohne Hefe. Brot mit Sauerteig oder Backferment ist am ehesten noch geeignet.
Warum sollte man kein mit Hefe gebackenes Brot verwenden? Hefe wird immer zusammen mit Zucker verbacken. Diese Kombination stört die Darmflora und fördert Pilzbildung im Darm und im restlichen Organismus. Es ist bekannt, dass Pilzerkrankungen in erschreckenden Maße um sich greifen. Der Hauptgrund dafür ist: Falsche Ernährung!
Hervorragend geeignet als Getreide und Früchte sind: Hirse, Buchweizen, Hafer und Roggen. Oft werden auch Dinkel und Grünkern sehr gut vertragen, ebenso Produkte aus Reis.
Reis gehört zu den Getreidesorten, die nicht in unserer Klimazone heimisch sind und trotzdem ist er für viele Menschen optimal. Die anregende Wirkung auf die Nieren ist so wichtig für Menschen in unsere Zone, dass für die meisten Menschen Reis optimal ist. Bei einem geschwächten Organismus am Anfang polierter Reis, später wird meist auch wieder Naturreis optimal.

3. Viel frisches Obst und Gemüse
Etwa 60% des täglichen Bedarfs an Nahrungsmitteln sollte man aus dieser Gruppe bilden. Frisches und gedünstetes Gemüse, das im eigenen Saft gegart wird, stehen dabei obenan. Bei dem Verzehr von sehr viel süssem Obst wird die Bauchspeicheldrüse stark belastet. Eine Ausnahme dabei bilden Äpfel, die sogar bei zuckerkranken Menschen empfohlen werden.
Jeden Tag sollte man rohes Obst und Gemüse essen. Bei einigen Patienten testet man am Anfang, dass nichts oder nur wenig verschiedene Gemüsesorten roh optimal sind. Der Grund ist meistens, dass der Darm durch die falsche Ernährung so stark geschädigt ist, dass er rohes Gemüse schlecht verträgt.
Entweder empfiehlt man trotzdem, dass zumindest eine Portion rohes Gemüse täglich gegessen werden sollte, auch wenn dabei unangenehme Begleiterscheinungen wie Blähungen oä. in Kauf genommen werden. Durch gleichzeitige Kombination mit entsprechenden Kräutern kann man diese Symptome lindern. Nach einiger Zeit verschwinden sie normalerweise durch Darmreinigung, Leberreinigung und richtige Ernährung.
Was bewirkt Gemüse? Vor allen Dingen rohe Gemüse enthalten Verdauungsenzyme und Faserstoffe, die wesentlich sind für die Bewegung und Verdauungsarbeit des Darms. Es gibt Menschen, die reichlich rohes Gemüse und Salat essen und unter Verstopfung leiden. Doch dies kommt selten vor.
Isst ein Patient am Anfang seiner Diät im wesentlichen oder ausschließlich gedünstetes Gemüse und Obst, dann ist peinlich genau darauf zu achten, ob seine tägliche Verdauung funktioniert. Hat ein Patient seltener Verdauung, dann muss man mit einem Klistier aus eigenen Urin nachhelfen oder mit entsprechenden Kräutern.
Man kann sich als Grundsatz merken: Eine Heilung kann nur dann befriedigende Fortschritte machen, wenn die Verdauung regelmäßig erfolgt. Ansonsten bleiben im Körper so viele Stoffwechselgifte, die die Körperfunktion beeinträchtigen.
Blattsalate sind unserer Erfahrung nach viel weniger gut verträglich als Gemüse. Das war für mich eine besondere Überraschung, da ich aufgrund meines Vorwissens immer der Meinung war, insbesondere Blattsalat sei wegen seines Chlorophyllgehaltes unbedingt notwendig. Jetzt weiß ich es besser.
Wenn jemand Salat gut verträgt, sollte er ihn auf keinen Fall abends essen. Blattsalat wird über Nacht nicht verdaut und gärt im Organismus. Dabei entstehende Fuselalkohole. Es gibt streng lebende Vegetarier, die ähnliche Leberwerte haben wie Alkoholiker, obwohl sie keinen Tropfen Alkohol trinken.
Von der Menge her ist zu sagen: Man sollte mehr Gemüse als Obst essen. Isst man mehr Obst, besteht die Gefahr, dass man zu viele Kalorien zu sich nimmt. Ca. 60% des Tagesbedarfs sollte man mit Gemüse und Obst decken. Dies ist sehr viel mehr, als man normalerweise als Empfehlung in Büchern über Ernährung liest


4. Samen und Nüsse nach Verträglichkeit
Einige Ernährungswissenschaftler behaupten, der Mensch sei ursprünglich ein Früchte- und Samenfresser gewesen. Auch heute ist es noch soso, dass sich viele Menschen von Früchten, Samen, Obst und Gemüse ernähren. Samen und Nüsse enthalten in gedrängter Form alles, was die Pflanze zur Erhaltung ihrer Art benötigt. Sie enthalten reichlich Eiweiss, Fett, Mineralstoffe und Vitamine. Da man sie im Prinzip unverändert verwenden kann, wie sie in der Natur vorhanden sind, stellen sie einen äusserst wichtigen und wertvollen Teil der menschlichen Nahrung dar.
Sie werden meist deshalb nicht häufig verwendet, weil sie sehr kalorienreich sind. Beschränkt man sich jedoch mit der restlichen Nahrung auf viel Gemüse und Obst, wenig Fett und Kohlenhydrate, fast kein tierisches Eiweiss, dann kann man ohne Sorge reichlich Nüsse essen.
Aufpassen muss man jedoch, ob man nicht allergisch gegen Nüsse reagiert. Insbesondere gegen Haselnüsse besteht sehr häufig eine Allergie.

5. Wenig Fett
Es ist nicht nötig, Fett zu verwenden, wenn man Samen und Nüsse ist. Ja, sogar ganz ohne Fett, kann man existieren. In der Galle ist genügend Fett enthalten, um die fettlöslichen Vitamine aus der Nahrung herauszulösen.
Am günstigsten ist es, kaltgeschlagenes pflanzliches Öl zu verwenden und in ganz geringen Maß Sauerrahmbutter.

6. Möglichst wenig Salz
Am besten ist es, völlig auf Kochssalz zu verzichten, wenn man regelmäßig Gemüse isst. Die Zufuhr von Kochsalz beeinträchtigt den Natrium-Kalium-Spiegel, der durch den Verzehr von Gemüse nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Doch diese Empfehlung ist schwer umzusetzen. Fast alle Patienten finden die Umstellung auf salzfreie oder salzarme Kost als sehr schlimm. Bei einigen war es so, dass sie direkt einen Widerwillen gegen die salzlosen Lebensmittel entwickelten, so sehr waren sie an den salzigen Geschmack der Nahrung gewöhnt.
Nach einiger Zeit ändert sich das Geschmacksempfinden und man beginnt den Eigengeschmack der Speisen wieder wahrzunehmen.
Das Essen sollte reichlich mit Kräutern und nicht mit Salz gewürzt werden. Für Kräuter gilt dasselbe wie für Gemüse, sie enthalten natürliches Salz, das den Körper nicht stört.
Mögliche Alternativen beim Kochen sind Kräutersalz oder pflanzliche Gemüsebrühe, die möglichsst ohne Hefe sein sollte.

7. Kein Zucker, dafür aber Honig
Zucker als raffiniertes Produkt ist in jeder Form ungünstig für den Organismus. Dazu gehören der übliche weiße Zucker, Rohrzucker und alle anderen Zuckerarten, die eine Konzentration der Zuckersorten darstellen, die es in der Natur gibt.
Die Folgen des Zuckerkonsums sind oftmals Schwächung der Bauchsspeicheldrüse, Gastritis, Störung der Darmflora und damit generell Stoffwechselstörungen. Karies und Übergewicht bei reichlich Zuckerkonsum seien nur nebenbei erwähnt.
Wenn man Zucker in der Form zu sich nimmt, wie er in der Natur vorkommt, bestehen diese Probleme nicht, wenn man sich dabei mäßigt. Zu empfehlen ist in erster Linie Honig, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht bereits stark geschädigt ist. Doch sollte die Höchstmenge einen Esslöffel pro Tag nicht überschreiten. Wenn man regelmäßig diese Menge ist, empfiehlt es sich, nach 3 Wochen einige Tage Pause einzulegen.
Vorsichtig sollte man auch mit sehr süßen Früchten sein, wie z.B. Aprikosen.
Ohne Probleme kann man jedoch Äpfel in größeren Mengen essen. Selbst bei bestehender Zuckerkrankheit werden sie empfohlen.
Ich habe getestet, dass Honig und Obst bei Pilzerkrankungen im Darm optimal sind, wenn man nicht gleichzeitig Hefe zu sich nimmt.

8. Selten Alkohol
Trinkt man Alkohol, zerstört man jedes Mal Gehirn- und Leberzellen. Zum Glück hat man von beiden reichlich, so dass sich mäßiger Alkoholgenuss nicht unbedingt sehr nachteilig bemerkbar macht.
Es dauert 3 Wochen, bis der Körper Alkohol völlig verarbeitet hat. Aus diesem Grund kann man als Regel angeben: Man sollte, wenn überhaupt, Alkohol nur alle 3 Wochen trinken und dann auch nur wenig. Zu empfehlen ist am ehesten trockener Wein.
Wenn man sich jetzt wundert, dass es zum Beispiel in Südeuropa hochbetagte Menschen gibt, die regelmäßig pro Tag ihren Wein trinken, dann kann man dazu sagen: Nicht jeder, der diese Sitte pflegt, wird so alt. Außerdem herrscht in Italien ein anderes, mediterranes Klima. Deshalb wird der Wein dort vom Körper leichter vertragen. Wenn man sich ansonsten in seiner Nahrung mäßigt, kann der Körper diese Strapaze länger verkraften. Außerdem gibt es Menschen mit einer äußerst robusten Konstitution, die besser als andere Ernährungsfehler verkraften.

9. Keinen Kaffee, wenig schwarzen Tee, dafür aber grünen Tee
Kaffee ist ein Gefäßgift, das die Gefäße zwingt, sich zu verengen. Deshalb trinken ihn besonders gern Menschen mit niedrigen Blutdruck. Der Blutdruck wird schnell erhöht, sinkt aber rasch wieder ab. Als Reaktion auf die Verengung der Gefäße tritt eine Erweiterung ein, die die Blutdruckerhöhung wieder zunichte macht. Dieses schnell Verengen und Öffnen der Gefäße bewirkt, dass die Gefäße mit den Jahren ausleiern. Wer regelmäßig Kaffee trinkt muss außerdem damit rechnen, dass sich Harnsäureablagerungen in den Gefäßen, Muskeln und Gelenken bilden. Schwarzer Tee wirkt nicht ganz so stark wie Kaffee auf die Gefäße, aber ähnlich. Schwarzer Tee wirkt stopfend und bewirkt ebenfalls, dass sich Ablagerungen bilden, fördert also ebenfalls Arteriosklerose.
Grüner Tee, der im Gegensatz zu dem schwarzen Tee nicht fermentiert ist, bringt diese Reaktion nicht, kann daher ohne Bedenken in Maßen getrunken werden.

10. Viel frisch gepresste Säfte verwenden
Frisch gepresste Säfte sollten nicht später als 10 Minuten nach der Pressung getrunken werden. Deshalb sind gekaufte Presssäfte nur eine Notlösung und von dem Effekt her mit selbstgepressten Säften nicht zu vergleichen. Frisch gepresste Säfte sollten regelmäßig getrunken werden, da sie den Verdauungstrakt reinigen und ihm Verdauungsenzyme zufügen (Übrigens: Enzyme werden auch mit eigenem Urin zugeführt).
Die Flüssigkeit in frisch gepressten Säften entspricht der von protijewaja Wasser, bewirkt also langfristig die Reinigung der Gefäße von Ablagerungen.
Welche Gemüse und Obstsorten sollte man verwenden? Im Prinzip alle, die man als optimal testet, gleichgültig ob nur gedünstet oder roh. Zusätzlich sollte man Blattsalate und Kräuter pressen.

11. Nicht zuviel trinken, 1 bis 1,5 Liter pro Tag sind genug
Die oben angegebene Menge stellt normalerweise das Maximum dar. Dies war für mich eine der größten Uberraschungen, nachdem ich begonnen hatte zu testen. Üblichweise trinkt man in Deutschland auf Empfehlung der Ärzte viel mehr, 2 bis 3 Liter Flüssigkeit pro Tag. Der Grund für diese Empfehlung: Die Nieren werden besser gespült.
Meiner Erfahrung nach ist dieser Ratschlag direkt gefährlich: Wer Bluthochdruck hat, riskiert einen Infarkt. Wer geschädigte Nieren hat, schädigt sie noch mehr, da diese Organe gezwungen werden, mehr zu arbeiten, als sie können.
Es gibt Ausnahmen von der Regel, nicht mehr als max. 1-1,5l Flüssigkeit zu trinken: Wenn man Fieber hat, wenn sich Nierensteine oder Nierengrieß lösen oder wenn man eine akute Harnwegsinfektion hat. Doch die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme sollte auf die akuten Anlässe beschränkt bleiben.
Leidet ein Mensch an Bluthochdruck, an einem Kopftumor (der immer mit Ödembildung verbunden ist) oder an Wasseransammlungen im Körper, dann sollte die Flüssigkeitsaufnahme niedriger liegen, eventuell deutlich unter einem Liter pro Tag.
Wer sich an die Regel hält, ca. 60 Prozent Gemüse und Obst pro Tag zu essen, der benötigt sowieso wenig zusätzliche Flüssigkeit, da diese Nahrungsmittel einen sehr hohen Wassergehalt haben.


12. Lebensmittel der Jahreszeit und der Klimazone verwenden, in der man lebt
Menschliche Organismen sind ein Teil der Natur. Wachsen in der Umgebung bestimmte Gemüse- und Obstsorten, gedeihen Tiere in dieser Umgebung, dann sind diese als Nahrungsmittel für die Menschen geeignet, die ebenfalls in dieser Umgebung aufwachsen.
Im Winter und im Frühling gibt es so gut wie keine frischen Gemüse und Obstsorten in dieser Umgebung. Dann sollte man das verwenden, was ohne Probleme durch Lagerung durch den Winter bringen kann. Vor allen Dingen Karotten, Kraut, Rote Beete, Äpfel, Birnen. Doch auch getrocknetes Gemüse wie Pilze, Hülsenfrüchte uä. sowie getrocknetes Obst sind geeignet.
Der Stoffwechsel benötigt im Winter weniger Zufuhr, da er auf Sparflamme kocht. Auch in dieser Hinsicht sind Mensch und Natur aufeinander abgestimmt. Erst im Frühjahr stellt sich der Stoffwechsel wieder um.
Nun ist es sehr schwierig, sich nur auf die Nahrungsmittel zu beschränken, die aus der direkten Umgebung kommen. Dazu ist zu sagen: Normalerweise sollte man sich auf diese beschränken. Doch wenn man sehr großes Verlangen hat, etwas anderes zu essen, sollte man sich an folgende Richtlinien halten:

 Wenn man nicht auf andere Nahrungsmittel allergisch reagiert, sollte man eher Gemüse und Obst aus anderen Gegenden essen als zuviel tierisches Eiweiss aus der engeren Umgebung.
 Oder falls man keine Gelegenheit hat, sich selbst Gemüse-/Obstsaft frisch zu pressen, sollte man eher einen fertigen Saft, eventuell auch mit Südfrüchten, trinken, als Kaffee oder Alkohol usw.


Das, was zu den einzelnen Nahrungsmitteln gesagt wurde, gilt im Prinzip für jeden einzelnen Menschen, der sich seine normale Ernährung ohne Probleme zusammenstellen will. Ein Aspekt wurde jedoch dabei nicht berücksichtigt, und zwar die heilenden Komponenten in Žfremden Nahrungsmitteln„.
Einige Nahrungsmittel, die aus anderen Klimazonen stammen, haben so stark heilende Komponenten für bestimmte Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder mit ihrer spezifischen Stoffwechsellage, dass es günstig ist, sie gelegentlich zu essen, sozusagen als Medikament. Dazu gehören:

 Reis (diuretischer Effekt),
 Südfrüchte: Apfelsine, Mandarine, Grapefruit, Zitrone, Limone (wegen ihres hohen Vitamingehalts und ihrem eingefangenen Sonnenlicht),
 Avocado (leicht verdauliches Fett und Enzyme),
 Ananas (sehr enzymreich)
 Granatapfel (gegen Anämie)
 Ginseng (erhöht Immunität)
 Feigen (verdauungsfördernd)
 Cashewnüsse (verdauungsfördernd)


Wer daran interessiert ist, für sich und andere solche Nahrungsmittel zu suchen, muss in jedem Einzelfall auf die Suche gehen.

13. Heilkräuter
Phytotherapie ist ein Kapitel für sich selbst. Es würde den Rahmen sprengen hierauf näher einzugehen. Es ist allgemein bekannt, dass Heilkräuter einen unverzichtbaren Teil der Ernährung darstellen, insbesondere als Tee und als Gewürze.

14. Weitere Hinweise

 bei empfindlichen Organismus: Prinzipien der Trennkost beachten
 nicht nach 19h essen und trinken
 jeden Tag sich Bewegung an der frischen Luft verschaffen


Bewegung an der frischen Luft ist eine Art Krebsvorsorge: Der Organismus wird durch die Bewegung besser durchblutet, erhält durch die vertiefte Atmung mehr Sauerstoff. Krebs entwickelt sich immer unter Ausschluss von Sauerstoff.
Vitamin D bildet sich unter dem Einfluss von Licht. In der lichtarmen Zeit ist ein Mangel an diesem Vitamin vorhanden. Winterdepression tritt nicht auf, wenn man sich täglich im Licht bewegt. Aus diesem Grund sollte man sich am besten in der Mittagszeit im Freien aufhalten