Funktionsweisen des Wasserionisators
Funktionsweise des Ionisators
Der Ionisator wird am Ausgang der Kaltwasserleitung angeschlossen (die Installation dauert nur Minuten). Das Wasser durchläuft den Mehrstufenfilter zur Entfernung von Verunreinigungen wie z.B. Chlor. Danach erfolgt ein Zusatz von (Okinawa-Korallen-) Kalzium, ein sehr wichtiges Mineral sowohl für den Knochenaufbau und auch als Regulator des Elektrolythaushaltes. Das gefilterte Wasser gelangt über leistungsfähige, mit Platin beschichtete Titanelektroden in die Ionisierungs-Kammer. Dort wird die Elektrolyse durchgeführt, d.h. Wasser wird ionisiert und in je einen sauren und alkalischen Anteil getrennt.
Für eine ausführliche Beschreibung des eingesetzten Verfahrens, lesen Sie mehr zur Redox-Technologie (siehe unten).
Ionisiertes Wasser ist vom Körper leicht absorbierbar aufgrund einer Molekül-Cluster-Restrukturierung. Was Sie schmecken werden, ist eine weiche, leicht trinkbare Flüssigkeit aus Wasser- und Sauerstoff mit alkalischen Mineral-Ionen. Vertrauen Sie Ihrem Geschmack!
Probieren Sie es selbst und überprüfen Sie sinngemäß den Satz von Dr. Fereydoon Batmanghelidj: 'Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!'
Eine theoretische Abhandlung über die Ionisierung von Wasser und die Wirkung im menschlichen Körper.
Alles Leben hängt vom Wasser ab, denn Wasser ist die Chemie des Lebens. Man findet deshalb einen hohen Anteil von Pflanzen und Tieren im Lebensraum Wasser. Dort hatte auch das Leben selbst seinen Ursprung. Der Körper der Lebewesen besteht, je nach Lebensraum der Organismen, zu ca. 70-90 Prozent aus Wasser.
Alle chemischen Reaktionen in Pflanzen und Tieren, die das Leben unterstützen, finden mit Hilfe von Wasser statt. Wasser liefert nicht nur das Medium, in dem die Reaktionen stattfinden, sondern Wasser spielt oft auch eine wichtige Rolle bei diesen Reaktionen.
Wasser ist ein universelles Lösungsmittel!
Aufgrund seiner starken Polarität ist es in der Lage alle polaren Stoffe zu lösen und Wasserstoffbrückenbindungen aufzubauen, die insbesondere für die spezielle Geometrie von Eiweißstoffen und Nukleinsäuren verantwortlich sind.
Ein Wassermolekül mit der chemischen Formel H2O enthält 2 Atome Wasserstoff und 1 Atom Sauerstoff. Allein betrachtet enthält das Wasserstoffatom ein Proton im Atomkern und ein Elektron in der Atomhülle, welches den Atomkern umkreist.
Sauerstoff enthält 8 Protonen und 8 Neutronen im Kern. Die 8 Elektronen umkreisen den Kern aber auf Bahnen mit unterschiedlichem Radius. Die innerste Schale ist dabei mit 2 Elektronen besetzt. Die übrigen 6 Elektronen umkreisen den Kern auf einer Bahn mit größerem Radius. Diese 6 Elektronen bezeichnet man auch als Außen- oder Valenzelektronen.
Die Valenzelektronen bestimmen die chemischen Bindungsmöglichkeiten des Sauerstoffatoms. Wenn Sauerstoff eine mit 8 Elektronen besetzte Außenschale besitzt, erlangt er seine größte chemische Stabilität und bevorzugt diesen Zustand. Verbindet er sich mit 2 Wasserstoffatomen, so kann er diesen Zustand erreichen. Dabei nutzt der Sauerstoff die beiden Elektronen der Wasserstoffatome und der Wasserstoff nutzt 2 Elektronen des Sauerstoffs. Die dabei gemeinsam genutzten Elektronenpaare stellen die chemischen Bindungen dar. Um diese Bindung zu lösen ist Energie notwendig.
Durch die besondere Lage der Elektronenpaare entsteht ein asymmetrisches Molekül, bei dem die bindenden Elektronenpaare zum Wasserstoff einen Winkel von 104° bilden.
Die Polarität von Wassermolekülen ist entscheidend!
Bei der kovalenten Bindung zwischen unterschiedlichen Bindungspartnern macht sich eine Eigenschaft der Atome bemerkbar. Es handelt sich um die Elektronegativität. Sie kennzeichnet die elektronenanziehende Wirkung des betreffenden Elements auf bindende Elektronenpaare. Mit einem Wert von 3,5 ist die elektronenanziehende Wirkung von Sauerstoff größer als die von Wasserstoff (2,1). Das hat Konsequenzen für die Lage der bindenden Elektronenpaare. Sie werden dichter an den Sauerstoff gezogen und verursachen dort eine negative Teilladung (delta-) am entgegengesetzten Ende des Moleküls, bei den beiden Wasserstoffatomen fehlen die Elektronen und somit tritt dort eine positive Teilladung auf (delta+).
Moleküle, die entgegengesetzt geladene Enden besitzen, bezeichnet man als Dipole. Da der Elektronegativitätsunterschied beim Wassermolekül sehr hoch ist, ist Wasser ein starker Dipol und ein stark polares Lösungsmittel.
Der Dipolcharakter hat entscheidenden Einfluss auf die Eigenschaften des Wassers!
- Wassermoleküle bilden zu benachbarten Molekülen zwischenmolekulare Bindungen aus, indem zwischen dem negativen Ende eines Moleküls und dem positiven Ende des benachbarten Moleküls Anziehungskräfte entstehen. Die 'Wasserstoffbrückenbindungen' sind nicht so stark wie die Bindungskräfte innerhalb eines Moleküls und lassen sich so relativ leicht aufbauen und auch wieder lösen.
- Die Wasserstoffbrückenbindungen sind die Ursache für die Oberflächenspannung des Wassers (Tropfenbildung, 'Haut des Wassers') und den relativ hohen Siedepunkt des Wassers von 100°C.
- Wassermoleküle eignen sich hervorragend zur Auflösung von Ionen-Verbindungen. Aufgrund der unterschiedlichen Ladung können sich die Wassermoleküle zwischen die positiv und negativ geladenen Ionen eines Ionengitters schieben und die geladenen Teilchen mit einer Hydrathülle umgeben. Die negative Seite des Wasserdipols wendet sich den positiven Ionen zu, während die negativen Ionen so ummantelt werden, dass sich ihm die positive Seite des Dipols zuwendet. So lösen sich die harten Kristalle von Kochsalz sehr leicht im Lösungsmittel Wasser auf.
Salz ist im trockenen Zustand eine sehr feste Verbindung. Gibt man es in Wasser, so wird es aufgelöst, indem das positiv geladene Na+ mit dem negativen Pol des H2O-Moleküls und das negativ geladene Cl- mit dem positiven Pol des H2O-Moleküls eine Verbindung eingeht.
Wie man aus diesem einfachen Beispiel ersehen kann, sind die schwachen Verbindungen einzelner Wassermoleküle in der Lage relativ starke Verbindungen mit Hilfe dieses konvergierenden Prozesses aufzulösen. Dies ist der Grund warum wir Wasser als ein universelles Lösungsmittel bezeichnen. Es ist eine natürliche Lösung, welche starke und komplexe Verbindungen aufbrechen kann. Dies ist die Chemie von Leben auf der Erde - im Wasser und auf dem Land.
Oxidations- und Reduktionsreaktionen (Redoxreaktionen)
Dieser Vorgang nimmt in den biologischen Systemen eine zentrale Stellung ein. In der Chemie definiert man die Oxidation als eine Elektronenabgabe (z.B. das Rosten von Metall) und die gegenläufige Reduktion als eine Elektronenaufnahme.
Oxidation = Abgabe von Elektronen
Reduktion = Aufnahme von Elektronen
Es findet keine Oxidation statt, ohne dass gleichzeitig eine Reduktion stattfindet. Der Begriff, der diesem Zusammenspiel der Reaktionstypen Rechnung trägt, ist der Begriff der 'Redoxreaktion'; Schema:
Ae- + B => A + Be-
(Der 'Elektronenspender' A 'oxidiert' (-1 Elektron),
der 'Elektronenempfänger' B 'reduziert' (+1 Elektron))
Auch in biologischen Systemen finden sehr häufig solche Redoxreaktionen an zentralen Stellen des Stoffwechsels statt (Photosynthese, Zitronensäurezyklus).
Sauer und alkalisch (basisch): der pH-Wert!
Ein weiterer wichtiger Reaktionstyp ist die 'Säure-Base-Reaktion'. Auch in hoch reinem Wasser findet man Ionen. Sie verursachen eine geringe elektrische Leitfähigkeit des Wassers. Die Ionen entstehen aus einer Reaktion zwischen 2 Wassermolekülen.
Autoprotolyse: Das eine Wassermolekül gibt dabei ein Wasserstoff-Ion (Proton oder H+-Ion) ab. Das andere Wassermolekül nimmt dieses Proton auf.
In der Chemie definiert man nun:
Alle Stoffe, die Protonen abgeben bezeichnet man als Säuren.
Alle Stoffe, die Protonen aufnehmen bezeichnet man als Basen.
Schema der Autoprotolyse:
H2O (Säure) + H2O (Base) => H3O+ + OH-
Wenn man in normalem Wasser die Konzentration der H3O+-Ionen bestimmt, so erhält man eine Konzentration von 10-7 mol/l. Diesen Wert kann man beeinflussen, indem man entweder Säuren dazu gibt und die Konzentration an H3O+-Ionen erhöht (z.B. 10-3 mol/l), oder aber indem man Basen dazu gibt und die Konzentration an H3O+-Ionen senkt (z.B. 10-9 mol/l). In der Chemie kennzeichnet man die Wasserstoff-Ionen-Konzentration mit dem pH-Wert. Der pH-Wert ist der negative dekadische Logarithmus der Wasserstoff-Ionen-Konzentration.
| Wasserstoffionen-Konzentration in mol/l |
pH-Wert | Eigenschaft der Lösung |
| 10-7 | 7 | neutral |
| 10-3 | 3 | sauer |
| 10-9 | 9 | alkalisch |
Bei einer pH-Wertskala ergibt sich daraus folgende Einteilung:
Da die Konzentrationsangaben logarithmisch erfolgen bedeutet der Sprung von pH 3 auf pH 2 eine Verzehnfachung der Säurekonzentration.
Wasser-Cluster: kleiner ist besser!
NMR-Analysen (Nuclear Magnetic Resonance) zeigen, dass Trinkwasser eine Clustergröße von 10 bis 13 H2O-Molekülen hat. Nach der Elektrolyse durch den Wasser-Ionisator beträgt die Clustergröße nur noch 5 bis 6 H2O-Moleküle.
Die Darstellung zeigt diesen Sachverhalt: Eine NMR-Messung, bei der die Clustergröße indirekt durch die Ermittlung einer sogenannten Resonanzfrequenz ermittelt wurde. Ergebnis ist ein Wert von 65 Hz für das ionisierte Wasser, also rund die Hälfte der 130 Hz für normales Trinkwasser.
Daraus erkennt man, dass die Wasser-Cluster des ionisierten Wassers etwa halb so groß sind wie die von Trinkwasser (bzw. Brunnenwasser).
Andere Wasser haben folgende Werte: Mineralwasser 94 Hz, Milch 210 Hz, Destilliertes Wasser 118 Hz, Umkehr-Osmose Wasser 150 Hz und saures Wasser 280 Hz.
Sauerstoff: Zuviel des Guten?
Sauerstoff ist zum Überleben notwendig. Tritt er in hoher Konzentration in aktiver Form (freies Radikal) auf, ist er erwünscht zur Desinfektion und Eliminierung von Bakterien, Viren und Stoffwechselabfallprodukten. Unerwünscht ist der Sauerstoff in dieser Form, wenn er aufgrund seines hohen Oxidationspotentials Elektronen von anderen Molekülen übernimmt und das Zellgewebe schädigt. Dieser 'Elektronendiebstahl' des aktiven Sauerstoffs oxidiert Körpergewebe und verursacht Erkrankungen.
Wie funktioniert der Wasser-Ionisator?
Der Wasser-Ionisator, etwas größer als ein dickes Telefonbuch, ist ein elektrisches Gerät, das am Wasserhahn in der Küche oder im Keller angeschlossen wird, um das Trinkwasser einer Elektrolyse zu unterziehen, bevor das Wasser getrunken oder zum Waschen verwendet wird.
Eine spezielle Befestigung am Wasserhahn leitet das Trinkwasser über einen Plastikschlauch aus PE in das Gerät. Im Gerät wird das Wasser zunächst durch einen 6-schichtigen Aktiv-Kohle-Filter gereinigt. Danach wird das Wasser durch eine Patrone mit natürlichem Korallen-Kalzium geführt. Erst jetzt wird das Wasser durch das Elektrolysekammer mit platin-beschichteten Titan-Elektroden geführt, wo die tatsächliche Elektrolyse stattfindet.
Kationen, positive Ionen, umgeben die negativen Elektroden, und produzieren dabei Kathoden-Wasser (reduziertes Wasser). Anionen, negative Ionen, umgeben die positiven Elektroden, und produzieren dabei Anoden-Wasser (oxidiertes Wasser).
Das Redox-Potential von ionisiertem Wasser
Leitungswasser hat mit einem Reduktionspotential von +100mV bis +150mV eine hohe Fähigkeit Elektronen einzufangen, d.h. es lässt andere Moleküle oxidieren.
Reduziertes Wasser hat ein Reduktionspotential von -250mV bis -350mV und damit eine hohe Elektronenkonzentration um damit aktivierten Sauerstoff und andere freie Radikale unschädlich zu machen. Es verhindert die Beschädigung biologischer Moleküle durch Reduktion des aktivierten Sauerstoffs. Damit sind biologische Moleküle gegenüber Infektionen und Krankheiten wesentlich weniger empfindlich.
Oxidiertes Wasser mit einem Reduktionspotential von bis zu +800mV erlaubt die Oxidation mit sterilisierenden Eigenschaften. Das oxidierte Wasser aus unseren Wasseraufbereitungsgeräten kann zum Händewaschen, zum Waschen von Nahrungsmitteln und Küchengeräten und zum Gießen von Pflanzen verwendet werden.
| Reduktion/Oxidation (Redox) Potential | |||
| Wasser-Art | Redox Potential | pH | Was heißt das? |
| Leitungswasser | +100mV bis +150mV | 7 | Leichtes Oxidations-Potential |
| Reduziertes Wasser | -250mV bis -350mV | 8 | Starkes Reduktions-Potential. Es enthält Massen von Elektronen für die freien Radikalen! |
| Oxidiertes Wasser | +700mV bis +800mV | 4 | Starkes Oxidations-Potential. Das Vorhandensein von wenigen Elektronen erlaubt die Oxidation mit sterilisierenden Eigenschaften! |
